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14.05.2020

Hilfe für Slumbewohner in Nairobi

Der Soroptimist Club Eferding hat zusammen mit einem privaten Sponsor Panairobi 2000 Euro gespendet, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mit der gespendeten Summe konnten nun Lebensmittel wie Reis, Mehl, Mais, Öl, Gutscheine für Milch und die vorgeschriebenen Gesichtsmasken angeschafft und verteilt werden.

Soroptimistinnen helfen und unterstützen mit ihren  Projekten meist Frauen, Kinder und Familien in Notlagen, vorwiegend in der näheren Umgebung. Jedoch ist es  dem Soroptimist Club Eferding auch ein Anliegen,  im Ausland  zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird, um wirklich überleben zu können.

Seit Jahren kooperiert der Eferdinger Club mit der NGO Panairobi, welche sich in Nairobi im Slum von Mathare in erster Linie um verwahrloste Kinder und Jugendliche, Teenage Mothers, junge Menschen in Not kümmert.

Corona ist in den Slums angekommen. Abstand halten, Hände waschen und Hygiene ist hier fast nicht machbar. Auch hier ist lockdown, das heißt, die kleinen informellen Märkte in den Slums sind geschlossen, die Menschen müssen zuhause bleiben, sind von den spärlichen Möglichkeiten Geld zu verdienen getrennt  und  die für sie wichtigen „Nahversorger“ fehlen.

Die meist informellen, von Sponsoren erhaltenen Schulen, sind amtlich geschlossen und somit entfällt für die meisten der Schüler die einzige Mahlzeit des Tages, da sie sonst in den Schulen Mittagessen gratis bekommen.

Eine Schülerin schrieb einmal: “breakfast what is that... it must be a mistake in the dictionary… I never get breakfast... Die Kinder gehen hungrig in die Schule, gehen auch in die Schule, weil sie dort zumindest einmal am Tag Essen bekommen.

 Der Soroptimist Club Eferding hat zusammen mit einem privaten Sponsor Panairobi 2000 Euro gespendet, um den Menschen vor Ort zu helfen. Mit der gespendeten Summe konnten nun Lebensmittel wie Reis, Mehl, Mais, Öl, Gutscheine für Milch und die vorgeschriebenen Gesichtsmasken angeschafft und verteilt werden.

Somit ist die Grundversorgung für 2 Monate von ca.65 „teenage mothers“ und deren kleinen, oft unterernährten,  Kindern gesichert.

30 Euro pro Mutter und Kind reichen, um wenigstens 2 Monate überleben zu können.

Wir freuen uns, dass wir helfen konnten.

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09.04.2020

Tablets für die Altersheime

Der Soroptimist Club Eferding versucht zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Daher wurden kurzfristig 7 Tablets gekauft. Diese wurden dann unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften den Verantwortlichen der Bezirksalten- und Pflegeheime in Eferding und Hartkirchen überreicht. So ist es möglich, in den Wohngruppen ein kleines „Fenster“ nach außen zu öffnen.

Übergabe im Bezirksalten- und Pflegeheim Eferding
Übergabe im Bezirksalten- und Pflegeheim Eferding

Die Besuchsverbote in den Alters- und Pflegeheimen sind eine große Belastung. Es nimmt den älteren Menschen eine gewohnte Struktur in ihrem Heimalltag, das Pflegepersonal hat mehr denn je auf die psychische Gesundheit der Betroffenen zu achten und die Familienangehörigen können ihre Liebsten nicht besuchen und unterstützen. 

Die Heimbewohner/innen können mit Unterstützung des Pflegepersonals mit ihren Kindern, Enkelkindern und Freunden nun Videochats nutzen, um in Kontakt zu bleiben und sich dabei auch sehen zu können. Bisher konnten Videotelefonate oft nur mit den privaten Handys des Betreuungspersonals gemacht werden. Die Tablets geben nun allen Heimbewohner/innen die Möglichkeit, mit ihren Lieben in Kontakt zu treten.

Für die fast 200 Bewohner/innen in den beiden Heimen sollen die Tablets zumindest übergangsweise verhindern, von ihren Familien sozial isoliert sein zu müssen. Auch nach der Krise können die Tablets wertvolle Unterstützung sein für jene Familien, die für persönliche Besuche große Entfernungen auf sich nehmen müssen.

Mit der Spende wünscht der Soroptimist Club neben Freude vor allem auch viel Kraft und Durchhaltevermögen in dieser besonderen Zeit.

Außenaufnahme Bezirksalten- und Pflegeheim Eferding: Claudia Scharinger, Leitung des Betreuungs- und Pflegedienstes; Andrea Weiß, Betriebsrätin, Iris Häuserer, Präsidentin Soroptimist Club Eferding, Mag. Marianne Sautner, Gründungspräsidentin Soroptimist Club Eferding

Innenaufnahme Bezirksalten- und Pflegeheim Hartkirchen: Mag. Marianna Sautner, Gründungspräsidentin Soroptimist Club Eferding; Rita Wohlfart, Pflegedienstleisterin; Sabine Jäger, Heimleiterin; Iris Häuserer, Präsidentin Soroptimist Club Eferding

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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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01.03.2020

Eferdinger Serviceclubs unterstützen das Institut Hartheim

Sich selbst etwas Gutes tun und dabei anderen helfen, das ist die ideale Symbiose.

12.000 Euro spendeten vergangenen Montag die Eferdinger Serviceclubs zugunsten der Bewohner des Instituts Hartheim. Eingenommen wurde die stolze Summe bei der alljährlich veranstalteten Kellerroas, ein Must für jeden Weinliebhaber und Freund des geselligen Beisammenseins. So bescherte die Veranstaltung nicht nur den zahlreichen Besuchern unvergessliche Momente, sondern auch Menschen mit schweren kognitiven und mehrfachen Beeinträchtigungen.

Die Präsident/innen der Serviceclubs mit Mag. Sandra Wiesinger
Die Präsident/innen der Serviceclubs mit Mag. Sandra Wiesinger

Bei der Eferdinger Kellerroas ist es auch dieses Jahr wieder gelungen, dies umzusetzen. Über den Reinerlös von 12.000 Euro dürfen sich in diesem Jahr die Menschen im Institut Hartheim freuen. „Gerade in Zeiten von Sparpaketen ist unseren Kundinnen und Kunden mit jedem Euro geholfen. Viele Projekte, durch welche die Lebensqualität der uns anvertrauten Menschen nachhaltig verbessert wird, können wir nur mehr mithilfe der Unterstützung sozial engagierter Vereine, Unternehmen und Privatpersonen umsetzen,“ erklärt Mag.a Sandra Wiesinger, Geschäftsführerin im Institut Hartheim.

Die Spendensumme fließt in ein Langzeitprojekt des Institutes Hartheim, konkret in die Sanierung und barrierefreie Gestaltung der Pflegebäder. Durch den Umbau wird den Bewohnern mehr Selbständigkeit im Lebensalltag ermöglicht und gleichzeitig werden auch Sicherheitsrisiken minimiert. Von den neuen Pflegebädern profitieren aber auch die Betreuerteams, denn die moderne Ausstattung ermöglicht ein rückenschonendes Arbeiten.

Es ist ein Gewinn für uns alle und dafür bedanke ich mich bei allen, die mit ihrem Zutun zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Sie haben damit auch den Menschen in unserer Einrichtung geholfen“, erklärte Mag.a Wiesinger bei der Spendenübergabe am vergangenen Montag, den 24. Februar 2020. Sie sprach bei dieser Gelegenheit auch eine Einladung an alle aus, das Institut Hartheim zu besuchen.

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30.11.2019

Ein netter Gedanke, eine nette Aktion ...?

... aber bringt es irgendetwas Gebäude zu beleuchten (überall auf der Welt)?

16 Tage gegen Gewalt an Frauen - Orange The World von 25.11.2019 - 10.12.2019

Die Soroptimist Clubs Österreichs setzen ein Zeichen und beleuchten 130 Gebäude orange, davon 60 Krankenhäuser, sind ja gerade diese häufig mit den Folgen der Gewalttaten konfrontiert. Häusliche Gewalt, Gewalt in Partnerschaften kommen in allen sozialen Schichten vor, wobei Frauen überproportional betroffen sind. Langjährige wiederholte Gewalt macht krank und hinterlässt physische und psychische Spuren, auch bei den Kindern, die oft als stumme Zeugen zuschauen müssen. 

Wir alle sind aufgefordert, nicht wegzuschauen sondern zu handeln. Dazu braucht es sicherlich Mut und Zivilcourage, was für viele von uns nicht so einfach ist. Auch wissen wir meist nicht, wie wir richtig einschreiten bzw. handeln sollen.

Wir Soroptimistinnen vom Club Eferding sehen daher unsere zukünftigen Bemühungen auch darin, Informationsarbeit zu leisten und theoretische Unterstützung anzubieten. Das vom 25.11.2019 bis zum 10.12.2019 orange leuchtende Schloss Starhemberg und das Schloss Hartheim sollen ein Mahnmal sein.

Die Auftaktveranstaltung fand am 25.11.2019  um 17.30 Uhr im Schloss Starhemberg statt, Gewaltschutzlandesrätin Birgit Gerstorfer, die selbst Mitglied im Soroptimistclub Eferding ist, hielt die Eröffnungsrede. Nachdenklich hat sie uns gemacht, genauso wie die Gedanken von Schirmherrin Deda Starhemberg und der Bericht einer Betroffenen, deren Schwester von ihrem Exmann brutal zusammen geschlagen wurde.

Als pdf stellen wir die Texte von Schirmherrin Deda Starhemberg und Gewaltschutzlandesrätin Birgit Gerstorfer zur Verfügung.

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