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31.08.2022

Ukrainehilfe

Für uns Eferdinger Soroptimistinnen war es ein Gebot der Stunde, den aus der Ukraine geflüchteten Frauen, Männern und Kindern zu helfen.

Cafe Kiew, Fotohinweis Marianne Sautner
Cafe Kiew, Fotohinweis Marianne Sautner

Schon in den ersten Märztagen begannen wir, Vertriebene in von uns privat zur Verfügung gestellte Quartiere aufzunehmen und sie bei allen bürokratischen und finanziellen Problemen zu unterstützen. So haben wir binnen kürzester Zeit mehr als 50 durch den Krieg vertriebenen Menschen ein vorübergehendes Heim vermittelt.

Einen Deutschkurs anzubieten war der nächste Schritt. In Kooperation mit den anderen Eferdinger Serviceclubs organisierten wir Deutschlehrer und Räumlichkeiten und konnten sofort mit Kursen für mehr als 60 Personen beginnen. Diese wurden dann nach ein paar Wochen vom Land OÖ mit der Aktion „Willkommen Österreich“ finanziell übernommen.

Schulbesuch, Sportmöglichkeiten bis hin zum Balletttraining an der oö Tanzakademie, Dolmetscher für Arzt/Krankenhausbesuche und auch die Vermittlung von 10 Arbeitsplätzen wurden von uns organisiert.

Für uns war es auch wichtig, den Menschen einen Raum zum einander treffen zu bieten. Dankenswerter Weise können sich nun die Ukrainer und alle, die sonst noch gerne dabei sein möchten, freitags in den Räumlichkeiten des Pfarrzentrums St. Hippolyt “Cafe Kiew“ treffen, dort gemütlich Kaffee trinken und sich austauschen.

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10.03.2022

Neue Präsidentin setzt Schwerpunkt auf psychische Gesundheit

Im November 2021 gab es die Übergabe an die neue Präsidentin im Club Eferding von Mag. Iris Häuserer an Dr. Andrea Hafferl-Gattermayer. Nun gibt es neue inhaltliche Schwerpunkte.

Iris Häuserer hatte den Club kurz vor Pandemiebeginn übernommen und den Club Eferding gut durch diese schwierige Zeit gut geführt und trotz Pandemie einige wichtige Aktionen setzen können. Vor allem der Eferdinger Beitrag zum 100-jährigen Fest des Soroptimismus ist hervorzuheben mit der von der Union übernommenen Aktion "Gewalt kommt nicht in die Tüte!"

Ein Schwerpunkt der neuen Präsidentschaft richtet sich auf die derzeit sehr vulnerable Psychische Gesundheit bei Jugendlichen und Kindern und der Club Eferding erarbeitet ein Projekt zur Unterstützung von Psychotherapien bei betroffenen Jugendlichen, Kindern und Frauen, da psychische Erkrankungen in hohem Ausmaß zunehmen.

Weiters will sich der Club gut um das eigene psychisches Wohlbefinden der Clubschwestern kümmern in dieser von Tag zu Tag mehr herausfordernd werdenden weltweiten Situation.

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01.03.2022

Wir unterstützen Frauen in und aus der Ukraine

Wir sammeln Geld und Unterkünfte

Soroptimist Clubs in Polen, Moldawien und der Slowakei bitten dringend um Hilfe für ihre Aktionen, mit denen flüchtende Frauen, Kinder und Familien unterstützt werden. 

Österreichs Soroptimistinnen sammeln  Geld auf dem Aktionskonto "SI Union Österreich", IBAN AT93 3284 2000 0014 4840 - Zahlungsgrund: UKRAINE

Damit werden Geflüchtete sowohl in Österreich als auch in anderen EU-Staaten unterstützt.  In der Verwaltungsstelle werden Informationen über zur Verfügung stehende freie Wohnungen oder Unterkünfte erfasst. Seitens der SI Europäischen Föderation werden Mittel  aus dem Disaster Recovery Fund eingesetzt. Weiters soll die Arbeit einzelner europäischer Clubs im Zuge des Projekt Matchings gebündelt werden.

Spenden an den Disaster Recovery Fund der Europäischen Föderation.

Zuschüsse aus dem Katastrophenhilfsfonds sind auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen und Mädchen ausgerichtet, die sich von den Auswirkungen von Katastrophen, einschliesslich bewaffneter Konflikte, erholen.
Während Katastrophen häufig den Wunsch nach Soforthilfe wecken, zeigt die Erfahrung, dass die Planung von Projekten mit längerfristiger Hilfeleistung nachhaltiger und effektiver ist.

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18.11.2021

ORANGE THE WORLD 2021 – Stoppt Gewalt an Frauen

Unter der Schirmherrschaft von Schauspielerin Ursula Strauss erstrahlen im Rahmen der 16-tägigen UN Women Kampagne 160 öffentliche Gebäude in Österreich in der Farbe der Solidarität: Orange. Auch der Soroptimist Club Eferding ist zum 3. Mal mit dabei, das Schloss Starhemberg und das Schloss Hartheim werden von 25. November bis 10. Dezember orange beleuchtet. Außerdem macht der Eferdinger Club mit seiner Plakatkampagne „Wir, gemeinsam gegen häusliche Gewalt“ beim Brunnen vor dem Schloss Starhemberg einmal mehr auf das Thema aufmerksam.

Gewalt an Frauen und Mädchen sichtbar machen – dies ist das Ziel der internationalen UN Women Kampagne ORANGE THE WORLD, bei der weltweit symbolträchtige Gebäude in orangem Licht erstrahlen. Die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, welche jährlich zwischen dem 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen – und dem 10. Dezember – dem Internationalen Tag der Menschrechte – stattfinden, werden in Österreich seit 2017 gemeinsam von UN Women Austria, Soroptimist International Austria, dem Ban Ki-Moon Centre for Global Citizens sowie HeForShe Graz umgesetzt.

Bereits zum dritten Mal in Folge Schirmherrin der Kampagne in Österreich ist Ursula Strauss. Die Schauspielerin engagiert sich stark im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Wie wichtig die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung zu diesem Thema auch in Österreich 2021 immer noch ist, zeigen die Statistiken: 20 Prozent aller österreichischen Frauen ab 15 Jahren waren bereits von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. 35 Prozent aller Frauen in Österreich wurden bereits sexuell belästigt. Der Handlungsbedarf ist weiterhin riesig.

Um die Thematik in den öffentlichen Diskurs zu rücken, wird auch dieses Jahr mit der Beleuchtung von mehr als 160 öffentlichen Gebäuden in ganz Österreich ein sichtbares – oranges – Zeichen gesetzt. Auch der Soroptimist Club Eferding ist zum 3. Mal mit dabei, das Schloss Starhemberg und das Schloss Hartheim werden von 25. November bis 10. Dezember orange beleuchtet.

Außerdem macht der Eferdinger Club mit seiner Plakatkampagne „Wir, gemeinsam gegen häusliche Gewalt“ beim Brunnen vor dem Schloss Starhemberg einmal mehr auf das Thema aufmerksam. Bereits im Sommer 2021 haben sich zahlreiche Vereine und die Bürgermeister der Region auf Initiative der Eferdinger Soroptimistinnen im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums zur Verfügung gestellt, um die Wichtigkeit des Themas in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. „Wir, gemeinsam gegen häusliche Gewalt“, so lautet der Aufruf. Über zahlreiche Bäcker der Region läuft weiterhin die Sackerlaktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“.

„Hinschauen und handeln“ – so lautet der Aufruf an jede/n Einzelne/n.

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Schloss Starhemberg 3.jpgSI 100 Jahre_SI-Eferding.jpg

05.10.2021

Bilanz einer Wanderung

Das haben wir in den 100 Tagen der Road to Equality erreicht

Dies ist ein Eigenlob in Zahlen und Fakten, das sehr deutlich zeigt, was alles wir Soroptimistinnen Österreichs gemeinsam erreichen können. Angeführt durch Unionspräsidentin Eliette Thurn und das Soko-Team unter der Leitung von Maria Schönauer (Club Wien Vivata) wurde die Wanderung durch ganz Österreich, die Road to Equality, mit ihren vier Schwerpunkt-Themen ein beispielloser Fackellauf für die Verbesserung der Situation von Frauen in unserer Gesellschaft.

Zum Abschluss der Kampagne in Eisenstadt trafen Grußbotschaften der aktuellen SI-Weltpräsidentin Sharon Fisher und unserer neuen Föderationspräsidentin Carolien Demey per Video ein.

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Kommunikationskoordinatorin Barbara Klauß hat am ersten Oktoberwochenende folgende "Rechnung" für die Arbeit von 100 Tagen (26. Juni bis 3. Oktober 2021) zusammengestellt:
§ 2000 Wanderinnen und Wanderer hatten sich für die verschiedenen Etappen der Wanderung durch Österreich angemeldet. Die Anzahl der tatsächlichen Weggefährten war jedoch höher, konnte aber noch nicht eruiert werden.
§ Die Summe der 100 Etappen betrug 3752 km
§ Insgesamt wurde 1045 Stunden und 50 Minuten gewandert
§ Das Begleitfahrzeug war 4581 km im Einsatz
§ Ins Logbuch der Wanderung wurden 72.000 Unterschriften eingetragen

Die Kampagne wurde von umfangreichem Lesestoff und zahlreichen Mitnahmeartikeln unterstützt:
§ Der Sonderseite 100jahre.soroptimist.at der Agentur Der M-Effekt
§ Dem Sonderjournal unter der Regie von Evelyn Benesch und Dietlinde Hinterwirt
§ Den Themenfoldern von Elfi Palkovits (Finanzen), Andrea Rockenbauer (Gewalt), Evelyn Ernst (Wohnen) und Monika Mustak (Gesundheit)
§ Sozial Media-Betreuung von Katharina Rudolf
§ Videoaufnahme und -Bearbeitung durch Marie-Theres Thiery
§ Notfallkarten & Merchandise-Produkte

Die Bilanz der österreichweiten bis regionalen Pressearbeiten führte bis heute zu 405 Beiträgen in Zeitungen und Magazinen, wodurch 7,240.540 Leserinnen und Leser einmalig erreicht wurden, und mehr als 18,964.230 Mehrfachkontakte gezählt werden konnten.
15 TV-Beiträge bzw. Interviews erzielten laut ORF eine Reichweite von 132.000 bis 160.000 Zuschauerinnen und Zuschauer pro Sendung in den Bundesländern, gesamt knapp 1,980.000 Menschen. 5 Privatsender-Beiträge brachten weitere 48.000 Publikums-Kontakte.
32 Radiointerviews machten etwas mehr als 231.000 Zuhörerinnen und Zuhörer auf unsere Road to Equality aufmerksam.
Auf Instagram hat Soroptimist Austria nun 108.000 Abonnenten, auf Facebook 98.000 Follower.

Diese große Öffentlichkeit ist das Resultat der gemeinsamen Anstrengung aller österreichischen Clubs. Ab jetzt hat Österreichs Soroptimimus den Status als bestgehütetes Geheimnis des Landes überwunden. Details und Strecken sind auf 100jahre.soroptimist.at nachzulesen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, die unsere Aktivitäten und Projekte im Rahmen der Kampagne unterstützt haben.

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